Starsucks - euer Steuerbetrug ist auch unser Kaffee!

17 Millionen Euro Umsatz, aber nur 814 Euro Steuern auf Gewinn. Das sind die Zahlen von Starbucks Coffee Austria GmbH aus dem Jahr 2014. Ist Starbucks wirklich so unerfolgreich oder steckt da mehr dahinter?

Um zu verstehen, wie Starbucks so wenig Steuern zahlt, müssen wir uns die Struktur des Unternehmens in Europa anschauen. Da gibt es Starbucks Manufactoring mit Sitz in den Niederlanden. Dieser Teil des Starbucks-Konzerns ist die Rösterei. Hier werden also die Kaffeebohnen geröstet und auch noch viele andere Produkte hergestellt bzw. vertrieben, die in den Shops in ganz Europa verkauft werden. Die einzelnen Länder-Filialen zahlen viel Geld für die Kaffeebohnen. Damit schrumpft der Gewinn hier in Österreich, jener von Starbucks Manufactoring wächst.

Damit nicht genug! Während zwar Starbucks Manufactoring röstet, liegen die Lizenzen für das Röstverfahren bei einer kleinen Firma mit Sitz in einer der britischen Steueroasen. Die Lizenzgebühren dafür sind viel zu hoch und liegen deutlich über dem Schnitt ähnlicher Lizenzen. Damit sinkt nun auch der Gewinn in den Niederlanden (und damit der zu leistende Steuerbetrag) und er wächst wiederum in der britischen Steueroase, wo eben fast keine Steuern gezahlt werden müssen.

Dieses Verfahren führte auch schon zu einer Millionen-Strafe durch die EU-Kommission!

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